Wie kann die Integration in den Arbeitsmarkt erfolgreich sein?

Ausländische Arbeits- und Fachkräfte haben ca. 50% zum Beschäftigungsaufbau der letzten Jahre beigetragen. Ohne Sie wäre das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts zwischen 2011 und 2016 um durchschnittlich 0,2% Prozentpunkte zurückgegangen. Migranten haben einen unverzichtbaren Beitrag zum Wohlstand und zur Stabilität der sozialen und Wirtschaftlichen Stabilität geleistet.

Für eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt, ist in Deutschland eine berufliche Ausbildung wichtig. Die Mobilität junger Menschen zum Zweck einer beruflichen Ausbildung in Deutschland soll gefördert werden. Genau das wird nun am 1. März 2020 mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz bewirkt. Das Fachkräfteeiwanderungsgesetz eröffnet neue Möglichkeiten. Mit dem beschleunigten Fachkräfteverfahren können der Arbeitsgeber und die örtlichen Ausländerbehörde in einem zeitlich absehbaren Verfahren ein Visum beschleunigen.

Hochqualifizierte Fachkräfte sollen sich langfristig an Deutschland binden und hier eine neue Heimat finden. Dafür ist ein gutes Integrationsmanagement für Fachkräfte und ihre mitziehenden Familienangehörigen wichtig. Bereits erworbene Kompetenzen sollten genutzt und weiterentwickelt werden, um den beruflichen Aufstieg zu ermöglichen.

Doch eins der größten Probleme liegt darin, dass Migrantinnen und Migranten besonders betroffen sind von unerfreulichen Arbeitsverhältnissen und Arbeitsausbeutung. Daher sollten immer mehr Unternehmen bedenken, ausländische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einzustellen. Denn sie sind nicht nur ein Gewinn an ausgebildeten Fachkräften, sondern auch eine Bereicherung für Ihre Unternehmenskultur mit neuen Herangehensweisen und Erfahrungen aus anderen kulturellen Hintergründen. Deswegen sollten jetzt Migranten als Dauerlösung verfestigt werden.